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Geschichte der Märchenburg Trendelburg

Tradition ist Aufgabe und Verpflichtung

In vielen Windungen fließt die Diemel zur Weser und bildet bei Trendelburg einen scharfen Bogen um einen felsigen Höhenrücken, der in der alten Zeit „Trindirberg” genannt wurde. Dieser erhielt seinen Namen vermutlich von dem seinerzeit westlich gelegenen Dorf Trende, welches heute jedoch völlig verschwunden ist.

Vor 1300 baute Konrad der III. von Schöneberg auf diesem Berg eine Burg zum Schutz der Landstraße von Kassel nach Bremen. Ebenfalls in dieser Zeit enstand die Siedlung vor der Burg.

Um 1305 erwarben Landgraf Heinrich I. und der Bischof von Paderborn je eine Hälfte der Burg. Der hessische Teil war ein Lehen Paderborns.Als Amtsleute wurden die von Stoghusens eingesetzt, welche über vier Generationen die Burg bewohnten.

1443 und 1456 wurde die Festungsanlage nach Großbränden erneuert.

Nach Wiederaufbau wurde die Trendelburg der heutigen sichtbaren Form angepasst. Der 38 Meter hohe Bergfried mit vier Wehrerkern und einer Ringmauer mit fünfeckigem Grundriss mit vier kleinen Rundtürmen erweiterten das Ensemble. Im Wohngebäude, welches im 15. bzw. 17. Jahrhundert errichtet wurde, sind die Reste der spätgotischen Kapelle mit Kreuzrippengewölbe erhalten geblieben, welches heute dem Standesamt Trendelburg als Trauzimmer dient.

Im 30-jährigen Krieg wurde die Burg von den Truppen Tillys besetzt und 1637 durch die Kroaten zerstört. Im 7-jährigen Krieg wurde Trendelburg durch die Franzosen besetzt, welche durch Artilleriebeschuß durch Herzog Ferdinand V. von Braunschweig vertrieben wurden.

1901 kaufte Oberst Adalbert von Stockhausen, wohl ein Nachfahre derer von Stoghusens, die Burg.

Im Jahre 1996 von der Unternehmensgruppe Dr. Lohbeck übernommen, wurde die Zukunft der Burg durch die Wiedereröffnung für anspruchsvolle Besucher langfristig gesichert.
„Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herab…..“
Wenn man den Brüdern Grimm glaubt – und wir tun das – so lebte hier einst die schöne Rapunzel und ließ ihr goldenes Haar für ihren Märchenprinzen von ihrem Rapunzelturm herab.

Heute können Sie im Rapunzelturm märchenhaft träumen. Himmlisch bezaubt die Aussicht über das Märchenland und wer weiß, vielleicht begegnet Ihnen doch noch die eine oder andere wunderlich-zauberhafte Märchengestalt.